Ich werde oft gefragt, ob ich nach einem Tag im Restaurant überhaupt noch Lust habe, privat zu kochen. Nicht immer, aber sehr oft, ist die Antwort. Denn mein Beruf ist meine größte Leidenschaft. Mit dem „Poletto“ habe ich nicht nur ein Stück warmen Süden in den kühlen Norden geholt, sondern mir einen Traum erfüllt. Dort, wo ein gedeckter Tisch mit gutem Essen steht, schlägt der Puls, herrscht Geselligkeit und Miteinander. Alle guten Partys enden in der Küche, die besten beginnen dort - in der Küche ist das Leben.
Mich haben schon immer Menschen interessiert, ihre Geschichten und Meinungen. In meinem Restaurant verbinde ich meine Liebe zum Kochen und zu den Menschen. Wenn ich Freunde einlade, gibt es auch kein 5-Gänge-Menü, sondern eine frische Pasta Vongole oder einen tollen Käse mit einem Glas Wein. Einfach, pur, kein Chichi. Hauptsache man is(s)t zusammen!
Meine Tochter Paola ist für meine kräuterlastige Aromaküche zwar auch zu haben, aber lieber gehen wir zusammen reiten. Und wenn ich mal wirklich Zeit für mich habe, tausche ich Schürze gegen Turnschuhe und jogge mit meinen Hunden an der Alster.